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Assessmentcenter meistern

Verfasst von Katrin am Freitag, 13 Februar 2009Ein Kommentar
Assessmentcenter meistern

Fast jedes größere Unternehmen schickt seine Bewerberkandidaten inzwischen nach einem Erstgespräch ins Assessment Center. Assessment Center, das ist ein Verfahren, dass dazu dient, den Bewerber unter Beobachtung von mehreren Experten in verschiedenen Kompetenz- und Persönlichkeitstests zu bewerten. Ursprünglich kommen diese Verfahren aus der Führungskräfteebene. Inzwischen sind sie bei der einfachen Bewerbung zum Standard geworden. Viele Bewerber fürchten die Testsituation. Aber kein Grund zu verzweifeln, mit einer ausgiebigen Vorbereitung sind Sie bestens gewappnet.

Was im Assessmentcenter meist geprüft wird:

Hier gäbe es zum einen Fallstudien, die das strategische Arbeiten und die Zielerreichung abfragen, Gruppendiskussionen und Gruppenarbeiten, die das Kommunikations- und Teamverhalten untersuchen und Aufgaben zur Organisation, die unter anderem das Verhalten unter Stress genauer unter die Lupe nehmen.

Besonders wichtig ist es beim Assessment-Center somit, dass der Bewerber Verhaltensweisen wie Teamfähigkeit, Entscheidungs- und Urteilsvermögen, Überzeugungskraft, sicheres Auftreten und sprachliches Ausdrucksverhalten so optimal wie möglich zeigt.

Ein konkretes Beispiel für eine Gruppendisskussion wäre das Folgende:

Alle Teilnehmer der Runde sind Außendienstmitarbeiter eines Unternehmens. Auf der Chefetage hat man sich entschlossen der Abteilung einen neuen Dienstwagen zukommen zu lassen, der einem der Mitarbeiter zugeteilt werden soll. Der Dienstwagen steht zur dienstlichen und privaten Verfügung des Mitarbeiters zur Verfügung. Aufgabe der Diskussionsteilnehmer ist es nun, zu entscheiden, wer den neuen Wagen nutzen darf. Von der Chefetage wird eine Abstimmung gefordert.

Jeder Kandidat bekommt eine Rolle in dieser Diskussion zugeschrieben, die er vertreten soll. Er soll sich bemühen, seinen Standpunkt und sein Interesse angemessen, aber ernsthaft zu vertreten. Sollten während der Diskussion Fakten oder Situationen auftauchen, die in den Rollenabteilungen nicht erhalten sind, entscheiden die Bewerber selbst, wie Sie sich am besten verhalten. Für diese Gruppendiskussion mit verteilten Rollen ist eine Zeit von 30 Minuten vorgesehen.

Hierbei wichtig ist es, aktiv am Gespräch teilzunehmen und objektive Argumente für oder gegen eine Person aufzubringen. Es werden die Rhetorik und nonverbale Kommunikation ebenso geprüft wie die Zielerreichung der eigenen Interessen.

Es empfiehlt sich vor dem Assessmentcenter solche Situationen und Rollenspiele zu üben. Wer mehr Fallbeispiele zur Übung sucht, findet zahlreiches Material zum Thema.

Ein Kommentar »

  • squeaker.net sagt:

    Ohne Frage ist die ausgiebige Vorbereitung und die nötige Konzentration am Tag der Prüfung Voraussetzung ein Assessmentcenter erfolgreich zu meistern (obwohl Unternehmen ja gerne suggerieren, dass Bewerber sich darauf nicht vorbereiten können). Ausgiebige Vorbereitung bedeutet aber gleichermaßen gezielte Vorbereitung: auf den standardisierten und den speziellen Teil. Denn die Automobilbranche hält andere Testaufgaben bereit als bspw. die Konsumgüterindustrie. Ein abgeschlossenes Studium ist sehr wertvoll, beinhaltet jedoch noch kein spezialisiertes Wissen in Bezug auf eine bestimmte Branche. Deshalb empfiehlt es sich einen branchenspezifischen Bewerbungsratgeber durchzuarbeiten, der aus Bewerber-Sicht schildert, welches spezielle Wissen in den entsprechenden Tests abgefragt wird. Diese Wissenslücken zu schließen, haben sich die Insider-Dossiers von squeaker.net zum Ziel gesetzt, die Bewerber bestmöglich auf den Berufseinstieg vorbereiten wollen.

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